Kerpen (red). Erschöpft aber sehr glücklich über die erbrachte Leistung sind Erich Fassbender und Jürgen Jonas vom Rennsportclub Kerpen wieder in der Heimat angelangt. Die Strecke des seit 1988 jährlichen Rad-Marathons "Fichkona" ist 601 Kilometer lang. Es gilt, 2.300 Höhenmeter zu überwinden. Das Rennen wird Non-Stop gefahren und endet nach cirka 24 Stunden. Auch wenn das Radrennen vom Fichtelberg nach Rügen schnell gefahren werden kann, liegt der Schwerpunkt nicht in der Schnelligkeit sondern vielmehr in der zu bewältigenden Distanz.
Die Strecke führt vom Fichtelberg, dem mit 1.214 Meter zweithöchsten Berg des Erzgebirges durch die hügelige Dübener Heide, nach Wittenberg und bis Potsdam. Durch die dortige Innenstadt wurden die Radsportler polizeieskortiert begleitet, und am Wegesrand stehende Passanten applaudierten. In der Nacht ging es weiter durch die mecklenburgischen Alleen, Stralsund und über den Rügendamm auf die Insel Rügen. Das Ziel ist der nördlichsten Punkt Deutschlands, das "Kap Arkona".
Die Fahrer äußerten sich begeistert sowohl über die landschaftlichen Impressionen als auch über die Gastfreundschaft der Menschen in der Region. Die Strecke hielt einige Hürden bereit, aber gemeinsam und mit Teamgeist ließ sich die Herausforderung bewältigen. Auch die Zieleinfahrt absolvierten Fassbender und Jonas gemeinsam.
Beide Fahrer wollen die Strecke auf jeden Fall noch einmal in Angriff nehmen. Für das nächste Jahr ist eine größere Tour um Paris geplant. Dabei sind rund 1.200 Kilometer zu bewältigen.
