von Jan L. Dahmen
Was für eine Party! Mit dem Planwagen singend und feiernd
durchs Dorf gefahren. Dazu knallgelbe und blaue Perücken auf
dem Kopf - keine Frage: In Sachen Aufstiegsfeier spielen die
Habbelrather schon jetzt in der obersten Kreisklasse. Geht es nach
Trainer Michael Trimborn, dann gilt das ab der
übernächsten Saison auch für den Fußball. Denn
das erklärte Ziel für die kommende Spielzeit lautet:
Durchmarsch und Aufstieg in die Kreisliga A.
Endlich mal ein Trainer, der nicht herumeiert. Kein wenn, kein aber
- nur der Erfolg zählt. Klingt ein wenig nach "Pfeifen im
Walde"? Keineswegs! Für das Habbelrather
Selbstbewusstsein gibt es Gründe! Da wäre zunächst
einmal die souveräne Leistung der abgelaufenen Spielzeit, als
die Mannschaft ihren Gegnern oft um mindestens eine Klasse
überlegen war. Insofern braucht sie sich auch in der Kreisliga
B künftig nicht zu verstecken. Hinzu kommen die
Neuzugänge, die Trimborn verpflichten konnte, und die allesamt
höherklassig spielten. Beispielsweise Romano Barzcik und
Michael Schott, die beide in Kerpen schon Landesliga-Luft
schnupperten. Oder Marco Pohl, der in der Buschbeller Abwehr gute
Arbeit geleistet hat. "Die Integration der Neuzugänge war
kein größeres Problem", so Trimborn.
"Schließlich kennen sich die Jungs nicht nur
untereinander, sondern sind zum Teil schon seit Jahren bekannt oder
befreundet!"
Die Ergebnisse der Vorbereitung sahen bereits vielversprechend aus.
Im eigenen Turnier reichte es zu Platz zwei im Finale gegen
Viktoria Frechen. Und im Pokal standen bis Redaktionsschluss drei
Siege auf dem Konto, zuletzt gegen den A-Ligisten
Lövenich/Widdersdorf.
Am kommenden Samstag (!) 17.30 Uhr wird es jetzt also ernst: Als
erster Gegner ist Geyen II auf der Glückauf-Kampfbahn zu Gast.
Oder muss es heißen: "Opfer?"




