Mutige Farben, mehr Leistung, modische Details: Citroën
lässt den C3 zum DS3 mutieren und tritt damit gegen Mini und
Alfa MiTo an. DS, war das nicht die "Göttin", die
legendäre, avantgardistische Limousine von Citroën? Ja,
und sie hat bis heute einen unsterblichen Ruf. Und der soll auf
lifestyleorientierte Modelle abfärben, die technisch mit
bewährten Modellen ver- wand sind. Den Anfang macht der DS3,
der auf dem C3 basiert. Das markante Seiten-Design und das
LED-Tagfahrlicht in der Frontschürze sorgen ebenso für
einen auffälligen Auftritt wie die 38 Farbkombinationen
für Karosserie und Dach. Zierleisten und Felgen-Designs gibt
es ebenfalls nach Wunsch. Der Innenraum kann in sechs verschiedenen
Dekoren geordert werden. Theoretisch wird somit kaum ein DS3 dem
anderen gleichen. Drei Ausstattungslinien stehen zusätzlich
parat: "Chic", "SoChic" und
"Sportchic". Die Farb-Varianten und das mutige Design
bereiten dem DS3-Piloten eine erstaunliche hohe Aufmerksamkeit. Die
meisten Betrachter finden das originelle Gefährt ausgesprochen
attraktiv.
Spaß macht das präzise und leicht zu schaltende, neue
Sechsganggetriebe. Beim Fahrwerk sollen stärkere
Stabilisatoren, steifere Querlenker-Buchsen und eine modifizierte
Verbundlenker-Hinterachse für mehr Fahrpräzision sorgen.
Und so flitzt der kleine Citroën flink um die Ecken. Die
Motorauswahl umfasst drei Benziner mit 95 PS, 120 und 156 PS sowie
zwei Diesel mit 92 und 112 PS. Die 92-PS-Version wird auch als
"99g" feilgeboten: Mit nur 3,8 Liter Diesel auf 100 km
und 99 Gramm CO2 pro km. Selbst mit dem 92 PS-Diesel-Triebwerk geht
der DS3 munter zur Sache. Für sehr flotte Gangart sorgt im DS3
THP 150 der 1,6 Liter große Turbo. Er leistet 156PS und hat
240Nm Drehmoment. Das ermöglicht schaltfaules wie sportliches
Fahren. Für den Sprint von null auf 100 km/h gibt Citroën
8,1 Sekunden an. 214 km/h soll das kultige Gefährt schnell
sein.
Die geschmackvollen Materialien lassen den DS3-Innenraum hochwertig
wirken. Vorne ist viel Platz, hinten geht es etwas enger aus. Und
was kostet der Spaß? Die Preise beginnen bei 15.200 Euro
(95-PS-Benziner). Das 156-PS-Modell kostet 19.800 Euro, die Diesel
ab 18.400 Euro.
Fahren Sie vorsichtig!
Tipps und aktuelle Fahrberichte - exklusiv von Motorjournalist Werner Müller
Frecher Franzose
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