Brühl. Als Schnittstelle und Begegnungsort zwischen
Kirche und Gesellschaft wird nach rund dreijähriger Bauzeit
das neue Begegnungszentrum margaretaS am Samstag, 11. September
eröffnet.
Der Festakt beginnt mit einer Heiligen Messe um 17 Uhr in St.
Margareta. Anschließend wird das Haus feierlich von Pfarrer
Jochen Thull eingesegnet.
margaretaS ist an der Stelle des alten maroden Pfarrheims auf
Kirchengrund für knapp 3 Millionen € entstanden.
Während die vier Wohnungen des Gebäudes von der Gemeinde
selbst finanziert wurden (rund 1,4 Mio €), gab es für
das Begegnungszentrum rund 70 % Kostenzuschuss vom Erzbistum.
"Die Planungen liefen seit 2004", sagte Heinz
Martin-Siegburg vom Kirchenvorstand St. Margareta. Während der
Bauzeit hatte man mit dem Bankrott der ersten Baufirma, der
Unterfangung eines Nachbarhauses und der Umverlegung des
Kanalzugangs zu kämpfen. Dies habe den Kostenrahmen aber nur
um rund 500.000 € überschritten, sagte er. "Kein
Skandal also."
Herausgekommen ist ein echtes Juwel im Herzen Brühls: In der
auffallend transparenten Architektur mit ihren großen
Glasflächen spiegele sich das Konzept des Hauses, so Lydia
Ossmann, Mitglied der Konzeptgruppe margaretaS. Es besteht aus
einem großzügigen Foyer, das als regelmäßig
geöffneter Treffpunkt und
für Veranstaltungen genutzt wird. Angeschlossen ist ein
zentraler Gemeindesaal für größere
Veranstaltungen und die Bücherei.
Im Trakt zur Hospitalstraße befinden sich zwei
Gruppenräume. margaretaS wird aber nicht nur Treffpunkt und
Versammlungsort für die Gruppen der Pfarrei sein, sondern
darüber hinaus soll der Foyerbereich regelmäßig,
möglichst täglich, geöffnet sein und zu einem kurzen
Besuch bei einer Tasse Kaffee und Gesprächsmöglichkeit
für jeden einladen. Ermöglicht wird dies durch zwölf
Ehrenamtliche, dem Foyerteam, die sich intensiv vorbereitet haben.
Ein dritter Schwerpunkt werden regelmäßig stattfindende
Veranstaltungen und Vorträge aus den Bereichen Theologie und
Kirche, Bibel und Spiritualität, Politik, Soziales und Kultur
sein.
Hierüber wird ein regelmäßig erscheinendes Programm
informieren. Den Auftakt bildet die Festwoche vom 19. bis 26.
September.




