Brühl-Vochem (huz). Der Brühler Stadtteil
Vochem, gekennzeichnet durch einen großen Anteil von
Bürgern mit Migrationshintergrund, ist dank des Projektes
"Vochem - Soziale Stadt" auf einem guten Weg, nicht
zuletzt durch die wertvolle, jetzt einjährige Arbeit des
Stadtteilbüros in der Hauptstraße 35.
Verkraftet werden musste ein herber Rückschlag.
Wegen einer schweren Erkrankung der dortigen Stadtteilmanagerin war
das Büro kaum noch besetzt. Mit Sabine Jacobs von der
Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK)
wurde bis zur Neubesetzung ein vorübergehender Ersatz
geschaffen. Sie wird montags (15 bis 17 Uhr) und mittwochs (13 bis
17 Uhr) vom städtischen Mitarbeiter Roland Mohlberg
unterstützt.
Wie Bürgermeister Michael Kreuzberg ("Das Projekt ist
Chefsache!") und Rainer Kalscheuer (DSK) mitteilten, sollen in
den kommenden Jahren rund 48 Millionen € in den Stadtteil
fließen. Den größten Brocken stemmt die Gebausie mit
rund 10 Millionen € (Modernisierungen, Neubauten). Das Land
schießt rund 3,3 Millionen € zu.
Fest integriert sind die Vochemer selbst. Sie entwickelten das neue
Logo "Vochem - Hier findet Leben Stadt", beteiligten sich
aktiv am "kultigen" Stadtteilfest und entwickeln Ideen,
die im Stadtteilbeirat vorgestellt und abgesegnet werden.
Hierfür steht ein sogenannter Verfügungsfonds mit rund
18.000 € zur Verfügung.
Vochemer Kinder waren maßgeblich in die Gestaltungsplanungen
für den Spielplatz St. Albert-Straße eingebunden. Ihre
Vorschläge, welche Spielgeräte dort bald aufgestellt
werden, fließen in die bereits im Herbst beginnende Sanierung
ein.
Im kommenden Jahr soll der Thüringer Platz umgestaltet werden,
damit sich die Menschen in Vochem mit diesen zentralen Platz auch
identifizieren können. Als Nahversorger hat das Unternehmen
Rewe bereits angedeutet, sein dortiges Geschäft
vergrößern zu wollen.
Geplant sind neben kleinteiligen Maßnahmen wie Frauentreffs,
Bewohnerbeteiligungen oder Kennenlernveranstaltungen weiterhin
Angebote zur Förderung der Finanzkompetenz von Familien, zur
Bildungs-, Sprach- und Kontaktförderung sowie zur
Armutsprävention. Angelaufen ist bereits an der Grundschule
das wichtige Projekt "Jedem Kind ein Instrument".
Vochem ist auf einem guten Weg
Stadtteilbüro arbeitet seit einem Jahr erfolgreich
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