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Der Impuls kam aus Brühl

Auftakt zum ersten bundesweiten Tag der Schöpfung in Brühl

Brühl. Die Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) mit rund 50 Millionen Christen feierten den ersten Ökumenischen Tag der Schöpfung, dessen bundesweite Auftaktfeier in der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde Hl. Johannes der Täufer stattfand.
Die Kirchen wollen mit dem Tag ein sichtbares Zeichen für einen sorgsamen Umgang mit der Schöpfung setzen und dazu ermutigen, konkrete Schritte zu ihrer Bewahrung einzuüben. Der ökumenische Umwelttag soll künftig jedes Jahr am ersten Freitag im September am wechselnden Orten begangen werden.
Für die erste Feier wurde die griechisch-orthodoxe Gemeinde in Brühl ausgewählt, weil der Impuls für den ökumenischen Tag der Schöpfung vom Erzpriester der orthodoxen Kirche, Constantin Miron, kam. Die Initiative wurde von der Europäischen Ökumenischen Versammlung unterstützt. Auch der Weltkirchenrat forderte seine knapp 350 Mitgliedskirchen mit 560 Millionen Gläubigen auf, eine besondere Zeit für die Schöpfung einzuräumen.
Die Festrede hielt der ACK-Vorsitzende und Braunschweiger Landesbischof Professor Dr. Friedrich Weber. Anschließend hatte Bürgermeister Michael Kreuzberg zu einem Empfang im Kapitelsaal des Rathauses eingeladen, wo sich Weber ins Goldene Buch der Stadt eintrug.
Christliche Kirchen in aller Welt können laut Weltkirchenrat in der Zeit vom 1. September bis 4. Oktober einen eigenen Tag der Schöpfung bestimmen. Am Mittwoch hatte die 40 Tage dauernde Aktion "Zeit für die Schöpfung" begonnen. Die Kirchen wollen damit die Verantwortung der Menschen für die Erde, die Lebewesen und die Umwelt unterstreichen. Zum Auftakt forderte der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomäus, einen Kurswechsel der Wirtschaft hin zu einer nachhaltigen ökologischen Entwicklung.

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