Riesenspende von RWE-Mitarbeitern

6350,- € für hinterbliebene Explosionsopfer

Brühl. Mit 3.170,82 Euro unterstützen die RWE-Mitarbeiter der Standorte Brühl und Wesseling die beiden zwölf und 15 Jahre alten Waisen des Hauseinsturzes vom 14. Dezember letzten Jahres in Brühl.
Hocherfreut nahm Brühls 1. Beigeordneter Andreas Brandt das Geld von den Betriebsratsvorsitzenden Frank Hutmacher, RWE Deutschland Standort Wesseling, und Rüdiger Liebig, RWE Vertrieb Standort Brühl, entgegen.
"Der Betrag wurde bei einer spontanen privaten Sammelaktion der RWE-Mitarbeiter zusammengetragen und zusätzlich durch die sogenannte "Restcentkasse" ergänzt. Bei der Restcentkasse verzichten die Mitarbeiter freiwillig auf die Centbeträge ihres monatlichen Gehaltes und spenden sie von Zeit zu Zeit einem sozialen Zweck", erläutern die beiden den Hintergrund der guten Tat. Ungefähr 600 Mitarbeiter der Standorte haben sich an der Spende beteiligt.
Damit aber nicht genug: Angesichts des dramatischen Unglücks legten RWE-Vorstandsmitglieder aus Essen und Dortmund die gleiche Summe dazu, so dass insgesamt 6350,- € zusammen kamen. Bürgermeister Kreuzberg, der es sich persönlich zur Aufgabe gemacht hat, zu kontrollieren, was mit dem Geld passiert, stellte fest: "Die Welle der Hilfsbereitschaft ist enorm. Schön, dass RWE nicht nur durch die private Spendebereitschaft seine Mitarbeiter sondern auch als ortsansässiges Unternehmen seine Verbundenheit mit den Opfern zeigt."

Letzte Änderung: Mittwoch, 09.02.2011 15:16 Uhr

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