Dichtgedrängt schoben sich am vergangenen Wochenende tausende von Besuchern durch die Frechener Innenstadt.
Frechen (lk). Mehr als 100 Stände boten auf dem Frechener
Martinsmarkt unterschiedlichste Waren an und luden unter anderem zu
Glühwein, Waffeln und Currywurst ein. Auf der Bühne vor
dem Stadtarchiv sorgten Chöre, Sportvereine und Tanzschulen,
gemeinsam mit regionalen Schlager- und Karnevalsgrößen,
für die musikalische Unterhaltung der Besucher.
Die - aufgrund eines neuen Rettungswegkonzeptes notwendige -
veränderte Aufstellung der Marktstände fiel dabei nicht
negativ auf. Besonders viel los war wieder vor dem Hotel Restaurant
Durst, dass mit frischen Reibekuchen, selbstgemachtem Glühwein
und Spanferkel lockte.
Viele Besucher nutzen den Martinsmarkt als Einstimmung auf die
kommende Weihnachtsmarktsaison. Doch außer Glühwein und
Maronen versprühte der Markt wenig Festliches. Für
wenigstens etwas Weihnachtsstimmung sorgte der Stand der
Geschenkboutique "Dies & Das". Mitarbeiter der
Gold-Kraemer-Stiftung boten weihnachtliche Artikel an, die in
Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in Handarbeit
angefertigt wurden. "Ich glaube, wir sind wirklich der einzige
Weihnachtsstand auf dem ganzen Markt!", zeigte sich Martin
Bock von der Gold-Kraemer-Stiftung enttäuscht.
Für einige Stunden kurbelte am Sonntag Reiner Calmund den
Verkauf des 1. Frechener Martinsloses der Lions Frechen an. Der
noch junge Club konnte den Fußballexperten mit Frechener
Wurzeln als Schirmherr für die Martinslos-Aktion gewinnen.
Der Erlös der Aktion soll dem Frechener Hospiz und dem
Kinderschutzbund zugute kommen. Der Aktivkreis Frechen -
Veranstalter des Martinsmarktes - freute sich über eine
"gelungene Veranstaltung". Sowohl die Straßen- als
auch die Einzelhändler hätten sich über viele Kunden
gefreut, so Dr. Burkhard Rickling, Vorstandsmitglied des
Aktivkreises. Besonders über die positive Resonanz zum neuen
luftigeren Belegungsplan des Marktes habe man sich gefreut. Dr.
Rickling: "Wir hatten selbst Bedenken, aber viele Besucher und
Händler freuten sich über die größere
Bewegungsfreiheit!"





