Ein Krankenhausbett professionell herrichten, pflegerische Maßnahmen im Krankenhausbetrieb umsetzen oder schlicht im Umgang mit Patienten souverän handeln - all das will von der Pieke auf gelernt sein.
Frechen (cs). Die Krankenpflegeschule am St.-Katharinen-Hospital
bildet seit nunmehr 40 Jahren Gesundheits- und Krankenpfleger sowie
entsprechende Assistenten aus. Derzeit wachsen 92 Schülerinnen
und Schüler in einem anspruchsvollen Ausbildungsberuf in eine
Aufgabe mit Zukunft hinein.
"Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man
für den Beruf wirklich geeignet ist", erläutert
Schulleiterin Stefanie Recht. "Manche merken nämlich erst
während der Probezeit, dass ihr Herz doch nicht für eine
pflegerische Tätigkeit schlägt." Seit über 20
Jahren kennt Recht die Freuden und Tücken der Ausbildung zur
Genüge. "Dieser Beruf hat viel mit Menschen zu tun.
Trotzdem ist er anders, als etwa ein Job im Verkauf, der ja
ebenfalls kontaktstark ist."
Dazu komme, dass der theoretische Lernteil oft unterschätzt
werde. "Unsere Schüler haben heute ausschließlich
berufsbezogene Lernbereiche, die sehr wissenschaftlich ausgelegt
sind." So sei zu beobachten, dass der Theorieteil
gegenüber den Praxisstunden über die Jahre stetig
angewachsen sei. "Es werden Themen wie Pflege- und
Sozialwissenschaften, Pädagogik, Finanzwesen sowie
Kommunikation und Teamarbeit bearbeitet. Die Ausbildung wurde
stetig am Gesundheitssektor ausgerichtet", so die
Schulleiterin.
Die Rückschau auf die Entwicklung der einzigen
selbstständigen Schule dieser Art im Rhein-Erft-Kreis nach
vier Jahrzehnten sei erfreulich. "Ich kenne mindestens 130
ehemalige Auszubildende von uns, die jetzt am
St.-Katharinen-Hospital beschäftigt sind", sagt Stefanie
Recht. "17 davon sind in der Stationsleitung. Es gibt sogar
Stationen, die komplett mit ehemaligen Auszubildenden der Schule
ausgestattet sind." Kein Wunder: "Pflegekräfte sind
bereits jetzt schon gefragte Fachleute und werden es auch in
Zukunft sein", weiß Recht. Weitere Infos unter:
www.krankenhaus-frechen.de



