Von Detlev Junker
Wesseling. Bernd Pesch, stellvertretender Bürgermeister sorgt für Wechselwirkungen im Rathaus. Er eröffnete nämlich dort die gleichnamige Gemeinschaftsausstellung der Künstlerinnen Agneta Dziubek und Sylvia Spyra. Zur Vernissage bedankte sich Pesch bei seinem "Lehrmeister in Sachen Kunst und Kultur", Georg Reinhold.
Reinhold war in den 1970er Jahren selber stellvertretender Bürgermeister in Wesseling und hatte den Kontakt zu den Künstlerinnen hergestellt. In der Ausstellung präsentiert die in Köln lebende Künstlerin Agneta Dziubek die Bilderserie "Fakesimilar".
Sie greift damit die künstlerische Kernfrage von Umgang mit Wirklichkeit auf und variiert auf verschiedenen visuellen und technischen Ebenen das Thema von Echtheit, Wahrnehmung und Substanz. Im Vordergrund stehen zwei wesentliche Konzeptionen, die einander bedingen und ergänzen: Abbildungen von Abbildungen und transformierende Spiegelungen.
In den Arbeiten von Sylvia Spyra liegen bewegte Farbräume und lasierender Stillstand vor, mal scheint die Bewegung davon zu kommen, und mal befindet sich der Betrachter im Dialog mit ruhigen Farbräumen. In einfallsreichen Farbharmonien zeigt die Künstlerin Arbeiten, die schon in der Wahl des Formates auf den Einfluss von Maltechnik, Neutralität und ständiger Innovation schließen lässt. Für die musikalische Untermalung sorgte Christian Potter auf seiner Gitarre.
Die Wechselwirkungen sind im Rathaus bis zum 24. Februar montags, mittwochs, donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr, dienstags von 7.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr besichtigt werden.
















