Wesseling (mm). Eine große Blutlaache auf dem Boden, das umgerissene Fahrrad, ein einzelner Schuh auf dem Asphalt, von Beamten mit gelber Sprühfarbe eingekreist und gleich daneben kämpft der Notarzt im Rettungswagen um das Leben eines Rentners.
Blutüberströmt liegt der 74-Jährige auf der Liege und auch den Rettern vor Ort steht das Unbehagen ins Gesicht geschrieben: Ungebremst war in der Früh um neun Uhr ein Radfahrer auf den Wagen einer jungen Frau (21) geprallt.
Der Mann fuhr aus der Westerwaldstraße auf die vorfahrtberechtigte Ahrstraße ein, übersah wahrscheinlich den Wagen der 21-Jährigen, wurde gegen die Windschutzscheibe geschleudert und blieb schwerstverletzt auf der Straße liegen. Laut Polizeihauptkommissar Wolfgang Häpp erlitt der Senior ein Schädel-Hirn-Trauma, er wurde im Rettungswagen erstversorgt und dann in die Uniklinik nach Bonn gebracht.
Die Fahrerin erlitt einen Schock und wurde vor Ort von einem Notfallseelsorger betreut. Die Ahrstraße musste komplett gesperrt werden.
Ob überhöhte Geschwindigkeit im Spiel war, konnten die Beamten nicht sagen, es gab keine sichtbaren Bremsspuren, lediglich ein "Knallzeuge" habe den Unfall gehört, aber nichts gesehen, so Häpp gegenüber der Redaktion.













